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...um an ONKOFIT teilnehmen zu können?

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Bitte sprechen Sie Ihren behandelnden Arzt oder Onkologen auf das Projekt an. Wenn Ihr Arzt Ihre Teilnahme unterstützt, so benötigen Sie eine Verordnung für REHA Sport (rotes Formular, Nr. 56). Nach Genehmigung durch Ihre Krankenkasse erhalten Sie von Ihrem Arzt oder dem koordinierenden Partner, Aktiv Reha Freiburg, den ONKOFIT Paß. Der Paß ist das zentrale Dokument. Im Paß wird Ihre persönliche Leistungsfähigkeit und ggf. Einschränkungen durch Ihren Arzt festgehalten. Er ermöglicht die Dokumentation Ihrer Teilnahme und bildet damit auch die Basis für die Abrechnung mit der Krankenkasse.

Meine Ansprechpartner?

Koordination

Aktiv Reha Frbg: Frau Kirstin Leschzinski 0761-208 99 835

Information

Arztforum e.V.: Dr. Sedlak 0761-133737

Praxis für Interdisziplinäre
Onkologie und. Hämatologie 0761-386870



Teilnehmende und unterstützende
Institutionen

 

ONKOFIT



Aktivierung der Immunkompetenz durch körperliche/sportliche
Aktivität

 

Teilnehmer

Praxis für Interdisziplinäre
Onkologie und Hämatologie
-
Evang. Diakonie Krankenhaus Freiburg
-
Mammazentrum Freiburg/Emmendingen
-
Gynäkologische Universitätsklinik

&

Aktiv Reha Freiburg

 

Körperliche Aktivität/Sport bei Tumor-erkrankungen ?

Die Krebsmedizin hat sich für viele Tumorarten in den letzten Jahren mit Ihren Behandlungsmethoden teilweise dramatisch verbessert. Der wissenschaftliche Fortschritt basiert dabei weniger auf Chemo- und Hormontherapie als vielmehr zunehmend auf innovativen Immun- und biologischen Therapien. Die Nutzung zunehmender Kenntnisse über die Wirkungsweise des Immunsystems hat uns geholfen, teilweise völlig neue Behandlungswege gehen zu können.


Das Immunsystem ist aber auch ganz konventionell sehr positiv beeinflussbar. Es ist eine Tatsache, dass sportlich aktive Menschen mit mindestens 2, besser 4 Stunden Sport/Woche sehr viel seltener an Krebs erkranken als „unsportliche“ Menschen. Die Erkrankungswahrscheinlichkeit für Brustkrebs (Mammakarzinom) oder Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) ist um mind. 50 % geringer ! Die zugrunde liegende Ursache ist unbekannt. Da sich dieser Schutzeffekt auch bei anderen, weiteren Tumorerkrankungen zeigt, liegt der Verdacht sehr nahe, dass das Immunsystem durch die körperliche und sportliche Aktivität verbessert wird. Die „Fitness“ scheint auch unsere Immunkompetenz „fit“ zu machen.



Thune et al, New England Journal of Medicine, 1997

Grundidee des ONKOFIT- Projektes


Wir glauben, dass sportliche Aktivität ganz generell einen günstigen Einfluss auf die Aktivität unseres Immunsystems hat. Zwei Wirkungen sind grundsätzlich möglich.

  • Verbesserte Heilungschance
    Bei Patienten, welche trotz OP und medikamentöser Nachbehandlung noch immer in geringem Umfang Tumorzellen im Körper aufweisen, könnte die Verbesserung der Immunkompetenz einen späteren Rückfall ggf. ganz vermeiden ?

  • Abgemilderter Verlauf der Tumorerkrankung
    Sportliche Aktivität könnte auch dazu führen, dass die Tumorerkrankung in Ihrer Aggressivität gebremst wird und sich dadurch die Lebenszeit verlängert ?


Gegenwärtig können wir die beiden angenommenen positiven Effekte leider noch nicht beweisen. Mit
diesem Ziel führen wir aktuell, unabhängig vom
ONKOFIT Projekt, zwei große bundesweit angelegte Forschungsprojekte durch. Einzelne Patienten können sich gerne direkt an einem der beiden Forschungsprojekte beteiligen. Das ONKOFIT Projekt steht aber allen Patienten offen.

Wir bieten unseren Patienten seit Januar 2005 mehrere Sportaktivitäten im Rahmen des ONKOFIT an. Selbstverständlich sind auch andere Sportarten möglich.

Beispiele

 Walkinggruppe (1-2 Std./Woche)
 Wassergymnastik (1 Std./Woche)
 Med. Trainingstherapie (4 Std./Woche)
 andere (z.B. Radfahren in der Gruppe,
 etc....................................

Wer kann mitmachen ?


Jede/r von 18-80 Jahren, der durch die Tumorerkrankung oder eine anderweitige Erkrankung nicht unmittelbar am Sport gehindert ist. Im Zweifelsfall sollten Sie Ihren behandelnden Arzt, Ihren Onkologen oder Gynäkologen ansprechen.

Welche Kosten werden entstehen ?

Das Projekt wird von den gesetzlichen Krankenkassen und einigen Privatkrankenkassen im Rahmen des Rehabilitationssports (Sport nach Krebs) finanziell unterstützt. Die Unterstützung ist entsprechend dem Antrag auf Kostenübernahme zeitlich begrenzt.

Wer überwacht das Projekt ?

Grundsätzlich können alle Patienten an dem Projekt teilnehmen. Voraussetzung ist jedoch die „Medizinische Freigabe“ durch den behandelnden Arzt oder Onkologen. Durch die vorausgehende medizinische Einschätzung sollen Risiken möglichst vermieden werden.

Die Trainingseinheiten werden unter Anleitung und Kontrolle von erfahrenen und speziell ausgebildeten Therapeut(inn)en durchgeführt.

Wenn aber doch etwas passiert ?

Die sportliche/körperliche Aktivität gehört zu den normalen Risiken des täglichen Lebens. Die medizinische Eingangsbeurteilung/Untersuchung durch Ihren Arzt minimiert für Sie persönlich das Risiko.
Die Teilnahme am Projekt ist freiwillig und erfolgt auf eigenes Risiko. Eine Haftung ist ausgeschlossen.

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